Wo liegt Entenhausen?

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Eine der ältesten Fragen des Donaldismus ist die Frage nach der geographischen Lage Entenhausens (Urbarks: Duckburg). Es wird dabei davon ausgegangen, dass die Stadt auf einem Planeten liegt, der unserer Erde entweder gleicht oder stark ähnelt. Dieser Planet wird Stella Anatium[1] genannt.

Allgemeine Erkenntnisse

Aus den Messungen der Polarsternhöhe von Alf Magne Tønnesen geht eine Lage Entenhausen bei 30° nördlicher Breite hervor[2] (dies enstpricht dem Norden von Mexiko, Texas oder dem Norden von Florida). Anhand einer Berechnung der Tageslänge kommt MACHATSCHKE[3] auf ähnliche Ergebnisse.

Hinweise aus apokryphen Quellen liefert VON HUNOLTSTEIN[4].

Nordamerika / USA

FC 108/1, The Terror of the River, Terror auf dem Strom: Entfernung von Ohio
US 14/4, Faulty Fortune, Das Kaffeeorakel: Karte von Nordamerika

Für die Verortung von Duckburg in Nordamerika gibt es drei Belegstellen:

FC 408/2, The Golden Helmet, Der Goldene Helm: Es geht um Amerika
US 38/2, The Unsafe Safe, Glück und Glas II: Duckburg liegt in den USA


  • Dagobert deutet an einer Wandkarte auf die Stelle, wo Donald und die Neffen beim Kauf von Knusperflocken-Packungen zuletzt gesehen wurden. Die Karte zeigt den Osten Nordamerikas mit Florida im Süden (der Text „USA“ wurde in den deutschen Quellen wegretuschiert).
  • Gundel Gaukeley kauft am Flughafen ein Ticket nach Duckburg, USA (US 38/2 "The Unsafe Safe", "Glück und Glas II") – siehe Bild rechts.
  • Im Bericht FC 408/2, "The Golden Helmet", "Der goldene Helm" geht es darum, wem Amerika gehört. Ohne die Lokalisierung von Entenhausen in Amerika würde der Bericht keinen Sinn ergeben.
FC 422/2, The Gilded Man, Jagd nach der Roten Magenta: Calisota
US 51/1, How Green was my Lettuce, Grüner Salat: Coyote Mountains

In diesem Zusammenhang darf auch der Verweis auf Calisota nicht fehlen. Laut dem Bericht FC 422/2 "The Gilded Man", "Jagd nach der Roten Magenta " liegt Duckburg in Calisota. „Die Namensgebung setzt sich aus den Namen der Bundesstaaten Kalifornien (California) und Minnesota zusammen und (sie) bringen mit ihren Namen auch ihre klimatischen Charakteristika in den fiktiven Bundesstaat Calisota ein“[5]. In Duckburg/Entenhausen gibt es heiße Sommer und sehr kalte Winter. Henner Löffler schreibt: „Calisota ist die für Barks magische und traumhafte Zusammenführung von California (Sommer, Meer, Strände, Palmen, Wüsten, Flüsse, Bäche, Teiche, Nationalparks, Angeln, Schwimmen) und Minnesota (große und kleine Seen, Flüsse, Wasserfälle, Berge, Winter, Kälte, Sturm, Schnee, Schneemannbauen, Skilaufen und -springen, Schlittschuhlaufen, Eisfischen, zugefrorene Gewässer aller Art, Weihnachten)“[6].

In "Terror on the River" wird erwähnt, dass Entenhausen 2400 Meilen (also ca. 3850 km) vom Ohio River entfernt liegt. Gemäss JENSEN[2] ergibt sich somit eine Lage an der Westküste Nordamerikas, etwa in Kalifornien oder in Mexiko, welches aus klimatischen Gründen vorzuziehen ist. VON STORCH[2] hält dem allerdings entgegen, dass eine Meile nicht zwingend wie bei uns in Kilometer umzurechnen sei. Eigenen Untersuchungen zufolge sei eine Meile 1000 "Entenschritte" und entspricht demnach 440 m (Unklar bleibt hierbei allerdings, wieso bei dem mehrheitlich von Kynoiden bevölkerten Entenhausen der "Entenschritt" das Maß aller Dinge sein soll).

BL OD-19-03

VON STORCH[2] [7]sieht eine Verortung an der Ostküste für wahrscheinlicher, da für Entenhausen ein kontinentales Klima überliefert sei. Dem wurde allerdings von LIESER aka LÖFFELSPECHT[8] wiederholt und heftig widersprochen. BAHNERS[9] nimmt diese These allerdings später wieder auf. Für die Ostküstenthese spricht jedoch, dass die afrikanische Westküste von Entenhausen entfernt liegt.

LANGE[2] sieht Ähnlichkeiten zwischen Entenhausen und Ducktown, Tennessee. Es existieren allerdings noch weitere Orte diesen Namens: Ducktown – Wikipedia

DIEDERICHSEN[10] verortet Entenhausen in Florida.

Gemäß RANG[11] liegt Entenhausen am kleinen pennsylvanischen Anteil des Eriesees auf einer Halbinsel und wird vom 80. Längengrad exakt durchschnitten.

BARON[12] sieht Los Angeles als Entsprechung Entenhausens. Dem schließt sich später auch MOHR[13] an, wobei er die Geschichte Entenhausens in der fernen Vergangenheit sieht.

HÄNSEL[14] belegt die Lage an der amerikanischen Westküste an Hand von Satellitendaten. Dies wird später von TOST[15] bestätigt. VEITH[16] untermauert diese Thesen durch die Analyse topographischer Details.

RASTETTER[17] legt dar, dass Entenhausen an der Westküste der USA unter dem 35. Breitengrad liegt, und dass es so klein ist, dass es unter diesem Breitengrad verschwindet. Die Ducks seien mikromillimetergroße Wesen, was einige physikalische Phänomene erklärt (Eine frühe Annäherung an die viel später formulierte Theorie von Allem).

Die Verortung Entenhausens an der Westküste Amerikas ist heute die am besten belegte These und wird so auch beispielsweise im Stadtplan von Entenhausen[18][19] umgesetzt. Für die Westküstenthese sprechen auch einige weitere Belege:

  • Im Bericht US 51/1 "How Green was my Lettuce", "Grüner Salat" fahren die Ducks mit dem Auto in die Coyote Mountains, die in Südkalifornien liegen.
  • BL WDC-34-27
    Im Bericht WDC 34/27 "Der große Kampf" fahren die Ducks mit dem Automobil in das Sacramento-Tal, welches in Nordkalifornien liegt.

Europa / Deutschland

VON HUNOLTSTEIN[20] listet zahlreiche Orte auf, die in der Nähe von Entenhausen liegen (allerdings auch aus nichtkanonischen Quellen), und stellt dabei auffällige Parallelen zu oberfränkischen Ortsnamen fest (Oberkotzau, Antengrün, Klein-Schloppen u.a.) und sogar zu Straßennamen in Schwarzenbach an der Saale. Er hat aber selbst erkannt, dass in den Berichten eindeutige Merkmale von Amerika enthalten sind – erkennbar an den Entenhausener Hausbriefkästen, an singenderweise vorgetragenen Telegrammen, am Milchmann, der morgens die Milchflaschen austrägt, am Eismann mit glockenläutendem Gefährt, an der Feuerwehr mit offenen Löschfahrzeugen sowie an der Polizei mit Rotlicht und Sirene statt mit Blaulicht und Martinshorn[21].

Die an Deutschland orientierten Ortsnamen resultieren daraus, dass Erika Fuchs Entenhausen nach Deutschland verlegte.

Auf dem Festland in Europa kann Entenhausen schon deswegen nicht liegen, weil im Bericht WDC 94 "Donald of the Coast Patrol", "Kommt zur Küstenwache" einer der Schmuggler sagt, es gehe keine Straße von Wien nach Entenhausen. In WDC 273 "A Duck's-Eye View of Europe", "Reisen auf die schnelle Tour" unternimmt Donald eine Touristenreise mit dem Flugzeug nach Europa (auch mit London), das heißt, auch die britische Insel kommt nicht in Frage.

Quellennachweise

  1. STORCH, HANS VON: Klima in Entenhausen. Physikalische Grundlagen. Der Hamburger Donaldist 013, S. 10
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 JENSEN, PÅL; STORCH, HANS VON; LANGE, KLAUS: Wo liegt Entenhausen? Der Hamburger Donaldist 004, S. 19
  3. MACHATSCHKE, MICHAEL: ohne Titel. Der Hamburger Donaldist 037, S. 20
  4. HUNOLTSTEIN, BOEMUND VON: Die neuesten Erkenntnisse über die Identität Entenhausens. Der Hamburger Donaldist 045, S. 8
  5. Krutsch, Ipek Sirena (2012). Von "Duckburg" zu "Entenhausen". Carl Barks Diskurs über eine fiktive amerikanische Stadt und Erika Fuchs' deutsche Anwort. GRIN Verlag.
  6. Löffler, Henner: Wie Enten hasuen Die Ducks von A bis Z, Verlag C.H. Beck 2004.
  7. STORCH, HANS VON: Anatidische Physik. Der Donaldist 055, S. 3
  8. LÖFFELSPECHT, LISSY: Die donaldistische Utopie, oder: Mit Barks, Wais und Müntzer auf der Suche nach einer besseren Welt. (Theil 1.) Der Hamburger Donaldist 040, S. 13]
  9. PaTrick Bahners: Entenhausen: Die ganze Wahrheit C.H. Beck Fachbuchverlag, 1. Auflage, September 2013, 207 (real 215) Seiten, fester Einband mit Lesebändchen, 19,95 €, ISBN 978-3-406-44802-7
  10. DIEDERICHSEN, DETLEF: Große innerdonaldistische Widerrede. Der Hamburger Donaldist 007, S. 4
  11. RANG, ULI: Topografie Entenhausens. Der Donaldist 101, S. 23
  12. BARON, CHRISTIAN: Zeig' mir das Land, wo die Enten wohnen. Der Hamburger Donaldist 028, S. 4
  13. MOHR, REINHARD: Entenhausen - wo es wirklich liegt ... und vor allem: wann! Die ganze Wahrheit - endlich! Der Donaldist 154, S. 15
  14. HÄNSEL, HARTMUT; HORST, ERNST: Der Satellitenbahnartikel. Der Donaldist 059, S. 8
  15. TOST, WILFRIED: Neue Erkenntnisse zu Satelliten in Entenhausen. Der Donaldist 136, S. 3
  16. VEITH, DANIEL: Die Küste Entenhausens. Der Donaldist 102, S. 16
  17. RASTETTER, ERIK: Die Ducks: Mikrowesen aus dem All. Der Hamburger Donaldist 033, S. 11
  18. WOLLINA; JÜRGEN: PFEILER, CHRISTIAN: Entenhausen. [Stadtplan, hrsg. von M.Ü.C.K.E., Das kartographische Institut der D.O.N.A.L.D.]
  19. WOLLINA, JÜRGEN: Entenhausen und die Wahrheit(en). Der Donaldist 146, S. 32
  20. [1]HUNOLTSTEIN, BOEMUND VON: Die neuesten Erkenntnisse über die Identität Entenhausens. Der Hamburger Donaldist 045, S. 8
  21. HUNOLTSTEIN, BOEMUND VON: Was unterscheidet das Duck-Universum von unserem Universum? Der Hamburger Donaldist 044, S. 8