Menschenähnliche

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Im Anaversum finden sich Lebewesen, die morphologisch und habituell Ähnlichkeiten zur Gattung Homo im Anthropoversum aufweisen. Sie werden unter verschiedenen Begriffen gefasst: Anthropoforma, Hemeroforma, Avimammalide u.a. Der Ausdruck "Menschenähnliche" umfasst sowohl tierähnliche Lebewesen (sog. Kynoiden, Anatiden etc.) als auch "menschenähnliche" im engeren Sinne: Gruppen, die v.a. anthropomorphe Eigenschaften, aber keine Merkmale anderer Tierarten aufweisen, und unter der ambiversalen Artbezeichnung "Homo sapiens" geführt werden. Unklar ist, ob es sich bei den Menschenähnlichen um eine "künstliche Klassifikation" oder um eine reale Art handelt.

Zusammenfassung zu einem Taxon

analogische Definition

Die donaldistische Taxonomie kennt neben der morphologischen, biologischen und phylogenetischen Methode auch die analogische Methode der Klassifikation: Das ist die Übereinstimmung einer Art mit wichtigen morphologischen Eigenschaften einer Art im Anthropoversum und/oder der Nachweis einer synonymen Benennung (s. Liste der ambiversalen Arten). Zu den morphologischen Eigenschaften, die denen des Menschen im Anthropoversum entsprechen, zählen v.a.

  • aufrechter Gang
  • Vier- oder fünffingrige Hand mit opponierbaren Daumen, Präzisionsgriff
  • großes Gehirn in Relation zur Körpergröße
  • geringe Behaarung
  • fehlender Penisknochen

Dazu kommen v.a. ethologische Eigenschaften

  • Werkzeuggebrauch
  • Wortsprache
  • Religion, Mythologie
  • Tradition kultureller Praktiken
  • Schrift
  • Bildung komplexer Gesellschaften
  • sehr genaue Übereinstimmungen mit den Lebensformen der Europäer und Amerikaner der 60er und 70er Jahre

Wegen dieser Eigenschaften werden sie unter der hypothetischen Gattung der Menschenähnlichen oder der Kulturwesenähnlichen (Anthropoforma oder Hemeroforma) zusammengefasst, d.h. der Lebewesen, die morphologisch und ethologisch dem Menschen (bzw. den Kulturwesen) im Anthropoversum am nächsten kommen.

morphologische Definition

Eine morphologische Definition der Menschenähnlichen anhand der Merkmale des Menschen im Anthropoversum allein erscheint problematisch, da die meisten Merkmale auch unabhängig von der Gattung Homo zu beobachten sind. (...) Andere, nicht anthropomorphe Merkmale, wie die typische vertikal-elliptische Augen- und Pupillenform lassen ebenfalls keine eindeutigen Abgrenzungen zu. V.a. die Gruppe der Neointelligenten (Martin) oder Sophospezies (Stangl) ist nicht eindeutig anhand einzelner morphologischer Merkmale von Menschenähnlichen zu unterscheiden.

Anstelle einer klassischen morphologischen Abgrenzung kann eine an der Phänetik orientierte Merkmalssammlung eine Eingrenzung der Art ermöglichen. Statt einzelner weniger binärer Unterscheidungsmerkmale werden dabei zahlreiche Merkmale mit deren Ausprägung identifiziert, die besonders häufig, aber nicht exklusiv sein müssen. Die Erstellung von Merkmalsclustern geht von der Untersuchung von Individuen aus, deren Zugehörigkeit zur Art als gesichert gilt. Eine phänetische Beschreibung anhand einer Merkmalssammlung erlaubt keine trennscharfe, sondern eine graduelle Bestimmung einzelner Individuen, nach Anzahl und Ausprägung von Merkmalen, und eine nur statistische Zuverlässigkeit.

Neben den bereits oben genannten anthropomorphen Merkmalen könnten folgende Merkmale zur Bestimmung dienen:

Ökologische Merkmale
  • Eurytopie
  • Euryökie
  • Omnivorie
  • Ausstoß von Emanationen, insbes. komplexen Emanationen (Dollarzeichen, Vögel, etc.)
Anatomie
  • runde, kugelige Körperform
  • angewinkelte Beine im Stand
  • abgerundete Gelenke (vermutlich aufgrund eines dickeren Binde- und Fettgewebes um die Gelenke)
  • Hohe Elastizität des Körpers (bspw. auch von Skelett und Schnabel)
Epidermis
  • glatte Hautoberflächen (selten struppiges Fell)
  • fehlende oder punktuelle Behaarung
  • fehlende Pigmentierung
Hände
  • runde Finger ("Wurstfinger")
  • Fehlen von Klauen, oft auch von Finger und Zehennägeln
  • selten: Fünffingrigkeit
Kopf
  • Kreisrunder Kopf oft mit vorstehendem Oberkiefer und/oder Nasenbein (Schnauze oder Schnabel)
  • nach vorne gerichtete Augen
  • steile Stirn und Stirnwulst
  • weichendes Kinn
  • differenzierte, expressive Mimik
Augen
  • vertikal-elliptische Augen- und Pupillenform
  • große Augen relativ zur Kopfgröße
  • deutlich nach oben abstehender Überaugenwulst
  • bis tief in die Schläfe reichender Überaugenwulst
  • im geöffneten Zustand unsichtbare Augenlider
  • dreieckige Glanzeffekte in den Augen (evtl. Hinweis auf eine besondere Feuchtigkeit der Pupillen oder ein Tapetum lucidum)
  • spontane Änderung der Pupillenform, u.a. zu Dollarzeichen und anderen Symbolen
Gebiss
  • keine oder nur wenige dauerhafte Zähne
  • spontane Dentitionen
  • Homodontie
Sozialverhalten
  • Gebrauch einer Universalsprache

biologische Definition

Neben den morphologischen und habituellen Gemeinsamkeiten spricht für eine gemeinsame Gattung auch die Tatsache, dass es zwischen den Hemeroforma prä- oder postzygotische Fortpflanzungsbarrieren zu geben scheint. Die Stabilität verschiedener Erscheinungsformen, v.a. von Vogelähnlichen (Aviniden) und Säugerähnlichen (Mammaliden) scheint auf Prinzipien ökologischer oder sexueller Fitness zu basieren. Bei den verschiedenen stabilen Erscheinungsformen würde es sich demnach um Allospezies handeln. Aus Sicht des biologischen Artbegriffs bietet es sich an, nicht von Anthropoforma zu sprechen, sondern beide Erscheinungsformen, Mammalide und Avinide zu einem Artbegriff zusammenzufassen: Die Avimammaliden.

phylogenetische Definition

In der phylogenetischen Systematik werden nur solche Gruppen zu einem Taxon zusammengefasst, die von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen. Das Taxon muss weiterhin diesen Vorfahren und alle seine Nachkommen enthalten. Solche Taxa werden monophyletisch genannt. Taxa, die nur einen Teil der Nachkommen umfassen heißen hingegen paraphyletisch, Taxa, die von verschiedenen Vorfahren abstammen, heißen polyphyletisch. Für eine phylogenetische Definition stellt sich die Frage, ob es sich bei den Avimammaliden um eine monophyletische oder um eine polyphyletische Art handelt. Während im Anthropoversum polyphyletische Arten als "künstliche Klassifikationen" gelten, die nur höhere Taxa (wie Familien oder Klassen) betreffen, diskutieren Dioszeghy-Krauß und Stangl die Möglichkeit realer polyphyletischer Arten im Anaversum: d.h. von Gruppen, die nach der biologischen Artdefinition fruchtbare Nachkommen haben können, und trotzdem von verschiedenen Vorfahren abstammen.

Nach PaTrick Martin handelt es sich bei dem Taxon der Avimammaliden um ein monophyletisches Taxon: Es umfasst alle Arten, die sich durch Artspaltung aus dem gemeinsamen Vorfahren der Hominiden entwickelt haben. Martin zufolge handelt es sich bei den Neointelligenten, intelligenten Lebewesen, die eindeutig nicht vom Menschen abstammen, nicht um Exemplare der Avimammaliden.

Die ersten Veröffentlichungen zur Nicht-Plazentaten-Theorie von Dioszeghy-Krauß, die noch das Schnabeltier als Vorfahren der eierlegenden Säugetiere im Anaversum in Betracht zieht, beschreiben die Avimammaliden als ein polyphyletisches Taxon, das sowohl Lebewesen aus der Klasse Aves (Vögel) als auch aus der Klasse Mammalia (Säugetiere) enthält. Unklar bleibt hier jedoch, wie Fortpflanzung zwischen so weit entfernten Taxa möglich ist. In den späteren Veröffentlichungen tendiert Dioszeghy-Krauß hingegen zu der These, dass nicht nur die Aviniden, sondern auch die Mammaliden von den Sauropsiden abstammen. Damit wäre das Taxon monophyletisch.

Stangl[1] zufolge handelt es sich bei den Avimammaliden um eine polyphyletische Art, die aus verschiedenen Arten zusammengewachsen ist. In der Phylogenese der Vögel und Säugetiere haben, laut Stangl, verschiedene Arten die Fähigkeit gewonnen zu morphen. Hierdurch seien präzygotische Fortpflanzungsbarrieren abgebaut worden. Postzygotische Fortpflanzungsbarrieren bestünden im Anaversum ohnehin nur in geringem Ausmaß, da das Genom im Anaversum auch die genetische Information weit entfernter Vorfahren noch vollständig enthalte. Morphothelisierung habe demnach zur Auflösung der Artschranke unter morphothelischen Lebewesen geführt. Weiterhin sei die Morphothelisierung des Gehirns die Ursache für Intelligenz im Anaversum.

Externe Systematik

Zu der externen Systematik der Menschenähnlichen existieren verschiedene Theorien. Nach PaTrick Martin gehören die Menschenähnlichen tatsächlich zur Gattung Homo. Sowohl die anatiden als auch die mammaliden Menschenähnlichen gehören demnach zu den Säugetieren.

Der Nicht-Plazentaten-Theorie (im weiteren Sinne) von Dioszeghy-Krauß zufolge, handelt es sich bei den Menschenähnlichen nicht um höhere Säugetiere, sondern um eierlegende Wirbeltiere ohne Plazenta. Demnach könnte es sich bei den Menschenähnlichen um Ursäuger oder Sauropsiden handeln. Einem engeren Verständnis der Nicht-Plazentaten-Theorie ("Sauropsiden-Theorie") zufolge, handelt es sich bei den Menschenähnlichen um Sauropsiden, also Vögel und Reptilien, die nur äußerlich gewisse Ähnlichkeiten mit Säugetieren in unserem Universum aufweisen. Der Sauropsiden-Theorie zufolge sind selbst die Anthropoiden nicht in die Gattung Homo zu stellen, sondern in eine provisorische Gattung "Anahomo".

Hier zeigt sich ein Problem für die Externe Systematik der Hemeroforma. Während viele Individuen deutliche Übereinstimmungen mit einzelnen Arten der Säugetiere und Vögel zeigen, ist die Zuordnung zu höheren Taxa weniger eindeutig.

Säugetiere oder Sauropsiden?

Säugetiere im Anthropoversum werden durch eine Reihe von Merkmalen eingegrenzt, von denen die wichtigsten die Lebendgeburt, die Aufzucht von Jungen durch Säugen bzw. Stillen, das Vorhandensein von Fell, die Umbildung von Kiefern- zu Gehörknöchelchen, permanente Zähne und Heterodontie, sowie das Vorhandensein von Zwerchfell und Harnblase sind. Die Merkmale der Sauropsiden (v.a. der Avifilopluma) umfassen (...).

Gebiet Säugetiere Sauropsiden (Aves)
Geburt

Lebendgeburt: Der Ausdruck "gebären" ist im Anaversum durch Wendungen wie "sich wie neugeboren fühlen" dokumentiert. Obwohl kinderreiche Familien sehr breit dokumentiert sind, finden sich in den Berichten keine Hinweise auf Schwangerschaften.

Den Mammaliden fehlen darüber hinaus Bauchnabel.

Oviparie: Für die "Eigeburt" gibt es indirekte Belege, Abbildungen schlüpfender Küken in den Wohnzimmern der Entenhausener. Die Zwergindianer verweisen auf das Ei als den Ort, von dem man herkommt.

Allerdings steht dem der ebenfalls indirekte Beleg entgegen, dass in Entenhausen stets von "Geburt" die Rede ist und niemals vom "Schlüpfen"

Brutpflege

Säugen: Sowohl Mammalide als auch Anatide trinken Kuhmilch. Weibliche Mammalide (seltener auch Anatide) weisen bisweilen deutlich ausgeprägte Brüste auf. Die Ausbildung eines großen Fett- und Bindegewebes in der Brust, wie es für den Menschen im Anthropoversum typisch ist, kann allerdings auch als ein Sexualdimorphismus ohne Säugefunktion interpretiert werden.

Auch das Vorhandensein von weichen Lippen um die Mundspalte (sowie deren Inszenierung durch Lippenstifte), wie sie für das Saugen benötigt wird, stützt die Klassifikation als Säugetiere.

Ein weiteres Indiz für das Säugen ist die Verfügbarkeit von Säugefläschchen in Entenhausener Haushalten.

Jegliche Brüste, die in den Berichten nackt sichtbar sind (allesamt männliche Brüste), haben keine Brustwarzen.

Brutverhalten und Bruthilfe: Anatide weisen bei Bedarf Brutverhalten auf, um Eier zum Schlüpfen zu bringen. Möglicherweise besitzen sie die Fähigkeit, sich richtig auf ein Ei zu setzen, ohne es zu zerstören, und die zum Brüten nötige Temperatur zu regulieren (vermutlich durch einen Brutfleck am Unterleib).

Ein weiterer Hinweis auf Oviparie könnte das bekannte Phänomen der Veronkelung im Anaversum sein. Während Beziehungen zu den Eltern häufig ungeklärt sind, übernehmen Onkel und Tanten einen großen Teil der elterlichen Fürsorge. Unter Vögeln sind Bruthelfersysteme häufig, bei denen Geschwister der Eltern bei der Aufzucht der Jungen helfen. Bei Säugetieren ist die Bruthilfe durch die Schwangerschaft und anschließend durch Fähigkeit zur Laktation meistens auf das Muttertier beschränkt.

Fell bzw. Federn

Fell: Ein positives Merkmal vieler Mammaliden sind Fell und Kopfhaar.

Gefieder: Avinide weisen meist ein Gefieder auf, allerdings bisweilen auch Kopfhaar oder Bart. Inwiefern diese Haare mit den Haaren der Säugetiere identisch sind ist unklar. Laut Dioszeghy-Krauß handelt es sich beim Kopfhaar der Anatiden, das spontan auftauchen kann, um spezielle Federn (Quelle). Für Mammalide gibt es keinen Nachweis von Gefieder.

Schädel

drei Gehörknöchelchen: Das gute Gehör der Mammaliden lässt auf das Verhandensein der für Säuger typischen drei Gehörknöchelchen schließen. Eine direkte Dokumentation existiert allerdings nicht. Da sich die Gehörknöchelchen aus den Kieferknochen der frühen Amnioten entwickelt haben, könnte eine Analyse der dokumentierten Schädel Aufschluss geben.

Keilbein, Felsenbein: ?

Loch im interorbitalen Septum: Die beiden Augenhöhlen sind sowohl bei Mammaliden als auch bei Aviniden nicht oder nicht vollständig durch ein interorbitales Septum getrennt.

Fehlendes Keilbein: Bei Mammaliden und Aviniden sind die Augenhöhlen nicht durch ein Keilbein von der Schädelhöhle getrennt (?)

Fehlen von Schädelnähten: Die wenigen hominiden Schädel weisen keine Schädelnaht auf.

Skelett Beutelknochen: Skelettfunde und Röntgenbilder von Mammaliden zeigen keine Beutelknochen.
Gebiss

Homodontie Das Gebiss der Mammaliden weist keine deutlichen Unterschiede zwischen verschiedenen Zahnformen auf, auch bei Arten, die eigentlich ein stark heterodontes Gebiss haben wie Candide oder Elephantide.

Diphyodontie: Mammalide haben keine permanenten Zähne, zeigen dafür spontane Dentitionen im Erregungszustand. Ob es sich hierbei um eine Weiterentwicklung des polyphiodonten Reptiliengebisses oder um eine Ausstülpung vorhandener Zähne (sog. "Fehlmannsche Kapsel") handelt, ist allerdings unklar.

Fehlen von Zähnen: Sowohl Aviniden als auch Mammaliden fehlt ein permanentes Gebiss. Spontane Dentitionen könnten einen Atavismus darstellen oder auf eine Abstammung von den frühen Avialae hinweisen.

Verdauung/

Ausscheidung

Harnblase: nicht dokumentiert. Anzeichen dafür, dass die Defäkation anders funktioniert als beim Menschen, ist das Fehlen von Toiletten in den Berichten.

Kloake: nicht dokumentiert
Genitalien/

Sexualität

Penis: Obwohl männliche Anatide mit unbekleidetem Unterleib ausführlich dokumentiert sind, gibt es keine Hinweise auf die Existenz von Penissen.
Atmung,

Stimme

Stimmbänder:

Klassifikation als Ursäuger oder als Plazentatiere

Ursäuger wie das Schnabeltier sind eierlegend, versorgen aber ihre Jungen mit Milch. Anders als bei Plazentatieren wird die Milch allerdings über Drüsen ins Fell des Muttertiers abgegeben, von dem es die Jungen ablecken. Schnabeltiere tragen Fell und haben einen biegsamen, weichen Schnabel.

Gebiet Theria Ursäuger

Klassifikation als Primaten

Innere Systematik

Viele Menschenähnliche im Anaversum sind animalomorph, d.h. sie weisen eine Ähnlichkeit zu anderen Tieren auf. Das erlaubt eine analogische Einteilung einzelner Arten der Menschenähnlichen.

Indizien für eine Bestimmung sind

  • Nachnamen einzelner Individuen
  • Übereinstimmung mit Merkmalen der Art im Anthropoversum
  • Übereinstimmung mit Merkmalen einer Art im Anaversum (z.B. die Knautschnase bei Hunden und Kynoiden im Anaversum)

An den auf diese Weise analogisch identifizierten Individuen kann eine morphologische Analyse weitere (auch nicht analoge) Eigenschaften ausweisen.

Säugetiere ("Mammalide")

Von den Anatiden unterscheiden sich die Mammaliden durch das Fehlen eines Schnabels. Weitere Bestimmungsmerkmale sind sichtbare Ohrmuscheln. Die Augen der Mammaliden sind oft kleiner als die der Anatiden.

  • Elephant
  • Nagetiere
  • Maus
Nach oben gerichtete Schnauze mit deutlich abgesetztem schwarzem Nasenspiegel. Schwarzer Körper mit einem hellen Gesichtsfeld. Sie haben zwei kreisrunde Ohren. Einige, aber nicht alle Mäuse, haben die besondere Fähigkeit zur Ohrwanderung, die dazu führt, dass auch im Profil oft beide Ohren sichtbar sind.
  • Ratte
Nach unten gerichtete Schnauze mit schwarzem Nasenspiegel. Von den Mäusen unterscheiden sie sich durch das Fehlen eines schwarzen Fells am Körper und um das Gesichtsfeld herum. Die Ratten haben kreisrunde Ohren, die meistens kleiner sind als die der Mäuse.
  • Wiesel
Von den Hundeartigen unterscheiden sich die Wiesel durch eine kegelförmige, nach unten weisende Nase. Der Nasenspiegel ist nicht so deutlich abgesetzt wie bei den Hundeartigen. Von den Nagetieren sind sie durch eher spitze Ohren zu unterscheiden (?)
  • Hundeartige ("Canide")
Charakteristische Merkmale sind Knautschnase, eine horizontal vorstehende Nase mit einer Knautschfalte und abgesetztem schwarzen Nasenschwamm.
  • Hund (Canis Familiaris, "Kynoide")
Werden auch Kynoide genannt. Neben der Knautschnase und abgesetztem Nasenspiegel sind lange, schmale, unbehaarte Schlappohren charakteristisch. Die Hundeartigen haben meistens kein Fell. Der Nasenspiegel ist eine Gemeinsamkeit mit Hunden des Anthropoversums, die Knautschnase hingegen teilen sich die Kynoiden mit den Hunden im Anaversum.
  • Schneemensch (Gu)
Eine Sonderform der Kynoiden sind die Gus. (...)
  • Wolf (Canis Lupus)
Charakteristisch sind Knautschnase und schwarzer, abgesetzter Nasenschwamm. Von Canis Familiaris ist er v.a. durch sein Fell, das heterodoxe Gebiss mit langen Eckzähnen und Spitzohren zu unterscheiden.
  • Primaten
Charakteristisch für Primaten ist eine Nase mit deutlich erkennbaren Nasenflügeln und das Fehlen eines Nasenspiegels.
  • Gorilla
  • gewöhnlicher Schimpanse
  • Hominine
Die Menschenartigen lassen sich intern wiederum an der Nase weiter unterscheiden zwischen knochigen Nasen, die weitgehend menschlichen Nasen bei uns entsprechen, und eher "cartoonesken" kegelförmigen, fleischigen Nasen. Hominine Formen weisen im Allgemeinen dauerhaft fünffingrige Hände auf. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Kynoiden und Nagetierähnlichen kann das hervorstehende Kinn und das markante Jochbein vieler Homininer sein (besonders charakteristisch bspw. beim Höhlenmensch).
  • "Knochennasen"
Für Knochennasen ist ein schräg hervorstehendes Nasenbein typisch, das der Nase eine feste Form gibt. Knochennasen enden in einer Nasenspitze
  • Mensch ("Anthropoide", oft auch "Anthropomorphe" im Gegensatz zu "Animalomorphe")
Die Nase entspricht der Nase des Menschen im Anthropoversum: Eine "Dreiecksnase" mit schräg hervorstehenden Nasenbein und zwei knorpeligen Nasenmuscheln. Neben der Dreiecksnase ist für die eigentlichen Menschen vor allem Fünffingrigkeit charakteristisch.
Die Ohren der Anthropoiden haben eine längliche Muschelform mit Ohrläppchen, oft liegen sie enger am Kopf an als bei Rodentoiden oder Caniden.
Ihre Augen sind oft kleiner, sodass eine Verbindung der beiden Augäpfel anders als beim anatiden Auge nicht angenommen werden muss. Einige, aber nicht alle, haben die für Menschen unseres Universums typische Form einer liegenden Linse mit Augenlidern, die auch im geöffneten Zustand erkennbar sind.
Anthropoide, die eine Schuppenhaut und Kiemen entwickelt haben.
Merkmal der Feuchtnasenmenschen ist der schwarze Nasenspiegel, der direkt am Nasenbein ansetzt und sich über die ganze Nase erstreckt. Vermutlich handelt es sich bei diesem Nasenspiegel um ein separat evoluiertes Merkmal ähnlich dem Nasenspiegel der Feuchtnasenprimaten. Zu den Feuchtnasenmenschen zählen die Kombüsianer und die Eckenhausener. Vermutlich handelt es sich um eine polyphyletische Art.
  • Kombüsianer
Eine Sonderform stellen die Kombüsianer dar, deren Nase aus einem Nasenschwamm besteht, dessen Form der menschlichen "Dreiecksnase" entspricht.
  • Eckenhausener
Der Eckenhausener Mensch hat einen würfelförmigen Nasenspiegel ("Vierecksnase") mit schmalen Nasenmuscheln, der wie beim Kombüsianer direkt am Schädel ansetzt. Gegen eine Klassifikation als canid oder rodentoid spricht das Fehlen einer Knautschnase und die Tatsache, dass die Ohrmuscheln hinreichend klein und enganliegend genug sind, um unter den Haaren verdeckt zu bleiben. Das hervorstehende Kinn und die deutlichen Jochbeine unterstützen die Klassifikation als Mensch. Womöglich stammen die Eckenhausener vom Höhlenmenschen hab.
  • "Fleischnasen"
Für den Gnix ist eine dicke, kegelförmige Nase ohne Nasenspiegel und mit Nasenflügeln charakteristisch. Die gezackten Ohrmuscheln und die Fähigkeit zum Schwellen unterscheiden ihn vom Nasenmenschen.
Der Nasenmensch unterscheidet sich vom Gnix durch den charakteristischen Überaugenwulst.
Zwergindianer verfügen über eine große längliche, an der Spitze abgerundete Nase. Die Nasenlöcher befinden sich an der Basis.
  • Asteroiden-Indianer
Die Nase der Asteroiden-Indianer weist eine kugelartige Endung auf, dafür sind die Nasenmuscheln zurückgebildet.

Vögel (Anatide)

Hauptmerkmal der Anatiden ist der Schnabel.

  • Ente
Der Schnabel hat eine rechteckige Form, ist in der Mitte gewellt und von einem Wulst umrandet. Der Entenschnabel ist besonders elastisch, und scheint nicht aus Horn zu bestehen. Ähnlich wie bei den Lippen der Säugetiere handelt es sich also beim Schnabelwulst vermutlich um eine besonders durchblutete, sensible Region.
Die Augen der Enten setzen direkt am Schnabel an und erstrecken sich über die ganze Kopflänge. Charakteristisch sind Augenwulste, die bis über die Kopfdecke hinausreichen können. Die Augenlider sind im geöffneten Zustand nicht sichtbar. Die Augäpfel sind miteinander verbunden.
Die Meermenschen haben einen weichen Schnabel und vom Schnabel separate Augen ungefähr von der Größe des Kopfdurchmessers. Sie haben eine Schuppenhaut und die Beine sind zu einer Flosse zusammengewachsen. Daneben zeigen sie einen für Enten ungewöhnlichen Bart- und Kopfhaarwuchs.
  • Gans
Von den Enten unterscheiden sich die Gänse durch die kleineren, vom Schnabel abgesetzten Augen. Der Schnabel der Gänse und Enten unterscheidet sich nicht eindeutig: der Schnabel der Gänse läuft nach vorne etwas schmaler zu als der Entenschnabel, der Schnabelwulst ist etwas weniger ausgeprägt.
  • Huhn
  • Schwan

Quellen

  • Moriz Stangl: "Theorien der Intelligenzevolution im Vergleich", in: Der Donaldist 154

Einzelnachweise

  1. Moriz Stangl: "Theorien der Intelligenzevolution im Vergleich", in: Der Donaldist 154